Therapie Frankfurt

Wie Sie gut für Ihr Inneres Kind sorgen

Psychodynamisch-Imaginative Trauma-Therapie (PITT) nach Luise Reddemann

Therapie Frankfurt. In der Psychodynamisch-Imaginativen Trauma-Therapie unterstütze ich Sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie darin, Ihre verletzten jüngeren Anteile zu versorgen. Bei diesen verletzten Anteilen (im normalen Sprachgebrauch “Inneres Kind” genannt) handelt es sich im Wesentlichen um Reaktions- und Gedankenmuster, die wir in der Kindheit und der Adoleszenz erlernt haben.

Die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie wurde entwickelt von Prof. Dr. Luise Reddemann, einer Fachärztin für Psychiatrie und Psychoanalytikerin. Reddemann arbeitete viele Jahre als Leiterin des ev. Krankenhauses in Bielefeld und betreute PatientInnen mit Traumafolge-Erkrankungen. Sie gelangte zu der These, dass der erwachsene Klient seine eigene Vorstellungskraft unter Anleitung nutzen könne, um seine verletzten jüngeren Anteile vielleicht zum ersten Mal zu hören, sie zu trösten und zu beruhigen. Die Vorstellung eines Inneren Kindes, welches traurig in einer Ecke sitzt, helfe vielen Klienten, zu diesem Anteil eine Beziehung aufzubauen.

Der sichere Wohlfühlort

Für traumatisierte Menschen ist Sicherheit am wichtigsten. Dies bedeutet einerseits, dass Sie sich als PatientIn in Sicherheit mit mir und der gemeinsamen Arbeit fühlen: Sie haben jederzeit die volle Kontrolle über alles, was passiert. Wenn Sie nicht mehr weitermachen möchten, können Sie den Prozess an jeder Stelle abbrechen bzw. beenden.

Andererseits bedeutet Sicherheit auch, dass Ihr Inneres Kind sich sicher fühlen möchte. In vielen Fällen ist es daher nützlich, sich vorzustellen, wie Sie das Kind an einen sicheren Wohlfühlort bringen, den Sie in Ihrer Phantasie einrichten können, wie es Ihnen gefällt. Diesen Wohlfühlort können Sie auch mit liebevollen Helferwesen ausstatten, die sich um die jüngeren verletzten Anteile kümmern. So wird es dem erwachsenen Anteil möglich, sich in sein Erwachsenen-Dasein zurückzubegeben und die „Kleinen“ in den besten Händen zu wissen. Denn nun ist sozusagen eine „Vertretung“ vor Ort, bis der Erwachsene selbst wieder Kontakt zu den jüngeren Anteilen aufnehmen will und kann.

Das Gehirn lernt bekanntlich durch Wiederholung. Und indem Sie die liebevolle Zuwendung zu Ihren inneren Kindanteilen vielfach wiederholen, gewöhnt sich Ihr Gehirn daran, gut in Kontakt zu sein mit diesen Anteilen. Dadurch erhalten Sie eine neue Möglichkeit, sich im Leben als Erwachsene selbst regulieren, stabilisieren und beruhigen zu können, anstatt vielleicht den Eindruck zu haben, von Ihrem Inneren Kind kontrolliert zu werden.

Wenn Sie durch Wiederholung geübt darin sind, diese Imagination hervorzurufen, können wir uns – falls Sie es wünschen – behutsam der Bearbeitung von traumatischen Ereignissen zuwenden, z.B. mittels Beobachterpositionen oder anderen Distanzierungstechniken.

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